Erlebnistipp

 

Spuren jüdischen Lebens

Dienstag, 19. September 2017,
mit Stefanie Ingenpass
Start am Stapel Center (Richard-Schirrmann-Denkmal)

Früher lebten jüdische Mitbürger integriert und unauffällig inmitten ihrer Altenaer Nachbarn. Bei ihnen kaufte man ein, man feierte mit ihnen, war befreundet mit ihnen. Sie gehörten dazu. Bis die Hetze der Nationalsozialisten auch die Kleinstadt erreichte, bis die Angst vor Nachteilen so groß wurde, dass man die Augen und Ohren vor der Verfolgung der Nachbarn verschloss. Wer konnte, emigrierte oder floh ins Ausland. 1942 waren dann auch die letzten jüdischen Mitbürger in die Vernichtungslager abtransportiert.

Wenige Spuren gibt es heute noch von diesen ehemaligen Altenaer Nachbarn. Stadtführerin Stefanie Ingenpass, die sich auch für die Stolpersteine in Altena eingesetzt hat, erzählt von ihnen, macht auf die Häuser aufmerksam , in denen sie lebten, auf die Orte der Synagogen, wo ihre Kinder unterrichtet wurden und wo sie beteten, erzählt von Geschichte und Zusammenhängen..

Der Weg geht durch die Innenstadt. Wenn der Wunsch besteht, kann anschließend noch der jüdische Friedhof aufgesucht werden.

Unkostenbeitrag 3,-- EUR

Sonntag, 24. September

Der alte Siedlungskern der Nette
mit Gerd Klimpel
10.30 Uhr ab Apollo-Kino / Eksi-Parkplatz

Hier haben schon die ersten Drahtzieher gewohnt, die in ihren Einraumhäusern die "Drahtbengel" zogen und dann auf dem Drahthandelsweg nach Iserlohn trugen, um sie zu verkaufen und auf dem Rückweg Brot und andere Lebensmsittel für die Familien mitzubringen, da man aufgrund der steilen Hänge in Altena kaum etwas anbauen konnte.
Hier entstanden im 14. Jahrhundert die ersten "Drahtrollen", d.h. die ersten mit Wasserkraft angetriebenen Drahtzüge. In der Zeit auch zogen die Reidemeister in die Freiheit, aber die Zöger blieben immer nahe bei ihren Produktionsstätten. So sind noch heute die kleinen Häuser zu sehen, die in der Grabenstraße z.B. von alten Zeiten erzählen.

Viele Geschichten weiß Stadtführer und Heimatforscher Gerd Klimpel uber seine Heimat, die Nette zu erzählen.
Gönnen Sie sich den informativen und unterhaltsamen Spaziergang.
Unkostenbeitrag 3,-- €

 

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